Vögel füttern im Winter

  • füttern anfangen wenn's kalt wird und zu schneien anfängt
  • hat man mit der Fütterung begonnen, zuverlässig weiter füttern, die Tiere warten darauf
  • das Füttern darf man erst aufhören, wenn der strenge Winter vorbei ist zur Brutzeit (im Frühling) darf man nicht mehr füttern, denn die Jungvögel werden mit Insekten gefüttert. Bringen die Vogeleltern den Jungen Körnerfutter vom Vogelhaus, können die Jungvögel daran sterben.

Sehr wichtig!!

  • niemals verschimmeltes, gewürztes oder gesalzenes Futter füttern
  • nur Vogelfutter mit dem Siegel Neophythen kontrolliert oder Ambrosia frei zu kaufen Neophyten sind Pflanzen, die direkt oder indirekt durch die Menschen in Gebiete eingeschleppt werden, in denen sie in natürlicherweise nicht vorkommen.
    z.B. Goldrute, Indisches Springkraut, Ambrosia.

Die Neophyten sind sehr schnell wachsende Pflanzen, dadurch bekommen die einheimischen Pflanzen weniger Licht. Sie wachsen dadurch schlecht, kommen dann nicht zur Blüte und bilden dadurch keine Samen für das darauffolgende Jahr. Mit den Jahren sterben sie aus.

Grundsätzlich gilt:
Alle Futterstellen müssen vor Regen, Schnee, Wind und Katzen sicher aufgestellt oder aufgehängt werden!


Verschiedene Futterplätze
Vogelhäuschen - sind arbeitsaufwändig, täglich vom Kot reinigen; die Futterstellen müssen sauber gehalten werden, sonst können sich gefährliche Krankheiten verbreiten

Silohäuschen - von der Seite können die Vögel das Futter aufnehmen und es fällt kein Kot ins Futter

Futterglocke/ Futterknödel/ Zapfen oder Tannenzweige - in den Baum gehängt

Erdnüsse / Apfelringe - aufgefädelt und in den Baum gehängt


Man unterscheidet zwischen Weichfressern
Weichfutter- und Insektenfresser sind Vögel mit einem dünnen Schnabel. Sie können keine Körner knacken und brauchen weiches Futter. Für die Fütterung im Winter eignen sich Rosinen, Apfelstücke, Haferflocken, Weizenflocken und geschälte, klein gehackte Sonnenblumenkerne oder gemahlene Nüsse in Schweineschmalz oder Rindertalg oder Pflanzenfett getränkt. Gerne bedienen sie sich in der Natur an den Beeren und Samen der Gräser.
Zu den Weichfressern gehören z.B. Drossel, Kleiber, Blau- und Kohlmeise, Amsel, Star, Rotkehlchen und Zaunkönig.

Körnerfressern
Körnerfresser sind Vögel mit kurzem, dicken Schnabel. Sie ernähren sich von Samen aller Art, die sie mit ihrem Schnabel aufbrechen können. Für die Winterfütterung eignen sich ganze Sonnenblumenkerne, Haferkerne, Weizenkerne, Mohn, Buchweizen und Hanfsamen. Gerne fressen sie im Winter aus den Sonnenblumen, die wir im Garten stehen lassen, die Kerne.
Zu den Körnerfressern gehören z. B. Finken, Spatzen (Haussperling), Meisen, Grünling, Kernbeißer Dompfaff und der Specht.